Jahresversammlung: Feuerwehr gut aufgestellt. Die Zahl der Einsätze stieg weiter. Fahrzeugbergungen und Sturmschäden hielten Kameraden auf Trab.

Von Andrea Rogy. Erstellt am 18. März 2018 (04:55)
Die beförderten Feuerwehrmänner und -Frauen mit Bürgermeister Robert Weber (7.v.li.): Stefan Sedlmayer, Stefan Hager, Georg Gangoly, Wolfgang Skuhra, Michael Schinko, Manuel Ziegler, Barbara Schiffner, Christian Resch, Roman Janisch, Thomas Zazel, Mathias Rauch, Martin Tschank, Thomas Samm, Marcus Manz, Martin Stundner und Matthias Weiss.
FF Guntramsdorf

Im Feuerwehrhaus wurde die 146. Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Guntramsdorf abgehalten. Bei der Feierstunde waren 90 Kameraden anwesend.

Als Vertreter der Gemeinde waren Bürgermeister Robert Weber, Vizebürgermeister Nikolaus Brenner sowie die Gemeinderäte Helmut Nossek und Manfred Biegler, alle SPÖ, mit dabei.

Mit 253 Einsätzen musste Feuerwehr 2017 häufiger ausrücken

Kommandant Roman Janisch bedankte sich bei allen Sachbearbeitern, (Fach-)Chargen und Kameraden für das Engagement im einsatzreichen abgelaufenen Jahr. Mit 253 Einsätzen musste die Feuerwehr 2017 deutlich häufiger ausrücken als noch im Jahr davor, in dem es 206 Einsätze gab. Der Großteil der Hilfeleistungen entfiel auf insgesamt 196 technische Einsätze. Der zweithäufigste Einsatzgrund waren mit 27 die TUS-Alarme, dicht gefolgt von 26 Brandeinsätzen sowie 4 Brandsicherheitswachen. Die Einsatzstunden erreichten die stattliche Zahl von insgesamt 2.965. Für Übungen und sonstige Tätigkeiten waren die Kameraden im vergangenen Jahr ganze 9.540 Stunden aktiv.

Als größte aktuelle Herausforderung bezeichnet Janisch die Sicherstellung der Tageseinsatzbereitschaft seiner Truppe: „Wir sind mit rund 90 aktiven Feuerwehrleuten zwar eine mannschaftsstarke Feuerwehr, es wird aber immer schwieriger, genügend Einsatzkräfte zu haben, die tagsüber greifbar sind.“ Zwar sei die Akzeptanz der Firmen für das Fehlen eines Mitarbeiters im Falle eines Brandes groß, bei kleineren Einsätzen, wie dem Beseitigen von Ölspuren, würde die Abwesenheit nicht so gerne toleriert. Im heurigen Jahr erwartet Janisch eine weitere Zunahme von Einsätzen aufgrund von Elementarereignissen wie Sturm, Starkregen oder Hochwasser.

Bürgermeister Weber drückte der versammelten Mannschaft seine Wertschätzung aus und sicherte die weitere Unterstützung seitens der Gemeinde zu.