Song als Dankeschön: Nur nicht den Mut verlieren. Die „Superhelden“ in Zeiten der Pandemie haben viele Gesichter. Guntramsdorfer Lieder- und Filmemacher machen Mut!

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 07. April 2021 (03:11)
Das Guntramsdorfer Superhelden-Team: Felix Gerl, Ulli und Tom Bayer, Georg Gangoly, Lea Handschuh und Daniel Opocensky (v.l.).
Alexander Handschuh, Alexander Handschuh

Als die Guntramsdorfer Liedermacher Ulli und Tom Bayer Filmemacher Georg Gangoly ihren neu aufgenommenen Song vorgespielt haben, hat es nicht lange gedauert, bis die Geschichte von und für die vielen Superheldinnen und -helden fertig war.

Alles begann mit der Idee, der zunehmend negativen Corona-Stimmung entgegenzuwirken. „Einfache Danke sagen. All jenen Menschen, die seit einem knappen Jahr für uns da und im Einsatz sind. In der Pflege, bei der Rettung, Feuerwehr, im Spital, die Liste ist lang. Was wäre, wenn wir ihnen ein Gesicht geben?“, lauteten die Überlegungen von Ulli und Tom.

Tom hatte den Text und die paar Akkorde in wenigen Stunden fertig geschrieben, was in Pandemiezeiten anders war? „Du musst alles selber aufnehmen, jedes Instrument.“

„Superhelden“ erzählt die Geschichte zweier junger Menschen, im Video dargestellt von den Guntramsdorfern Lea Handschuh und Felix Gerl, die sich der Hilfe und Unterstützung voll und ganz verschrieben haben. Sie begleiten Menschen bei den Massentests, aber auch jene, die in Intensivstationen eingeliefert werden.

Gangoly und die Bayers wollen zeigen, was „Superhelden“ alles erleben und verarbeiten müssen. „Natürlich kann man das nur andeuten. Kein Spital würde uns eine Drehgenehmigung geben.“

Doch in Guntramsdorf gab’s zahlreiche Unterstützung. Das Team bekam den Schlüssel für die Bedarfsordination beim Ozeanteich für einen Dreh am Wochenende. Das Ärztezentrum in der Druckfabrik stellte spontan Räumlichkeiten zur Verfügung, wo ein Intensivzimmer nachgestellt wurde. Auch die Feuerwehr war mit an Bord sowie eine Behinderten-Integrations-Werkstätte in Ternitz, wo das Video-Team den Alltag begleiten durfte. „Verlieren wir nicht den Mut und die Hoffnung“, lautet die Botschaft von Ulli, Tom und Georg.

Alle am Projekt Beteiligten waren ohne Gage aktiv, sämtliche Spesen und Aufwände wurden selbst finanziert, eventuelle Einnahmen werden gespendet.

Superhelden, eben.

www.ulliundtom.at