Guntramsdorf

Erstellt am 21. Januar 2017, 03:21

von Andrea Rogy

SPÖ-Neujahrsempfang: Drei Herzensanliegen. Bürgermeister Weber will 2017 sozialen Wohnraum schaffen. Infrastruktur und Betriebsansiedelungen wichtig.

Bezirksparteivorsitzender Hannes Weninger, Bürgermeister Robert Weber, Ortsparteiobmann Alexander Handschuh, Klubobmann Andreas Schieder, Nationalrätin Gabriele Heinisch-Hosek und Gemeinderat Manfred Biegler beim Neujahrstreffen der SPÖ Guntramsdorf (v.l.).  |  Rogy

Beim Neujahrsempfang der SPÖ-Guntramsdorf präsentierte Bürgermeister Robert Weber seine Pläne und Überlegungen für den Ort: „Ich denke voran und will Guntramsdorf zukunftsfit machen“. Dies soll durch die „richtigen Projekte“ gelingen. Dazu definierte Weber die drei „Herzensangelegenheiten“ seiner politischen Tätigkeit: Sozialen Wohnbau, Ausbau der Infrastruktur sowie Betriebsansiedelungen.

Um mehr Wohnraum für sozial Schwache zu schaffen wird in diesem Jahr das Wohnprojekt am Tabor entwickelt. „Angrenzend an das Areal der ehemaligen Druckfabrik werden wir ein Gebiet mitten im Ortszentrum baureif machen. Wo bislang einzig frei finanzierter, teurer Wohnraum zu haben war, wird es leistbare Wohnungen für junge Guntramsdorfer geben“, erklärt Weber. Das Grundstück soll an einen sozialen Wohnbauträger verkauft werden, 50 bis 60 Wohnungen sollen entstehen.

"Mitspracherecht. Dafür werde ich kämpfen"

Im Bereich Infrastruktur betont Weber die gute Zusammenarbeit mit den Wiener Lokalbahnen. Die Renovierung der Badnerbahn-Station Neu-Guntramsdorf wird in Kürze abgeschlossen sein. Die vorteilhafte Anbindung an den öffentlichen Verkehr bringe dem gesamten Ortszentrum viele Vorteile.

Das Thema Betriebsansiedelungen ist dem Bürgermeister besonders wichtig: „Als Gemeinde im Industriegebiet leben wir davon, dass Wirtschaftsbetriebe sich bei uns ansiedeln.“ Nach der Wien Energie im Rathausviertel weiß Weber von zwei weiteren großen Betrieben, die im Ort Fuß fassen wollen.

Diskussionsbedarf sieht der Ortschef bei der Finanzierung des Mödlinger Spitals: „20 Gemeinden im Umland zahlen jährlich 30 Millionen Euro an Steuergeld in den Spitalstopf ein und haben keinerlei Mitspracherechte. Dafür werde ich kämpfen!“