Verkehrsplanung: Tempo soll runter.... Zur Erhöhung der Sicherheit schlagen Experten eine Geschwindigkeitsreduktion und Kreisverkehr im Ortszentrum vor.

Von Andrea Rogy. Erstellt am 10. September 2017 (02:07)
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Symbolbild

Über den Sommer sind zahlreiche verkehrsplanerische Maßnahmen im Ort konkretisiert worden. Der Vorsitzende des Verkehrs-Ausschusses Werner Deringer (ÖVP) und sein Vize Manfred Biegler (SPÖ) haben drei kurzfristig umsetzbare, große Themenblöcke für den Gemeinderat aufbereitet.

Zunächst geht es um eine Verkehrsberuhigung im gesamten Ortszentrum. Das könnte durch eine Reduktion der zulässigen Geschwindigkeit und durch Verkehrsberuhigung auf der Hauptstraße passieren. „Die Verkehrsplaner halten einen Kreisverkehr bei der Mündung der Hauptstraße in die Münchendorfer Straße für sinnvoll. Damit bräuchte man auch die von der Bevölkerung ungeliebte Ampelregelung bei der Kerngasse nicht“, erklärt Deringer. Die Anregung zum Kreisverkehr kam übrigens von einem Bürger.

Sicherheit bringen sollen auch neue Schutzwege dort, wo viele Schüler große Straßen überqueren müssen. „Es braucht einen gesicherten Übergang von der Badnerbahn-Haltestelle über die Hauptstraße in Richtung Gymnasium und Mittelschule. Im Bereich Veltlinergasse warten wir noch auf das Ergebnis der Verkehrszählung“, erklärt Biegler.

Zusätzlich soll die Linienführung der Busse angepasst werden. „Nach Gesprächen mit dem VOR bin ich optimistisch, dass die Busse bereits ab Jahresbeginn 2018 die Schüler direkt vor den Schulstandort transportieren werden“, erklärt Deringer. Die wenig ausgelastete Station vor dem Seniorenzentrum müsste dafür weichen.

Die angedachte Aufstellung von Radarkästen im Ort bewerteten die Experten nicht als sinnvoll. „Diese wären vor allem in Anrainerstraßen platziert gewesen und wären nach kurzer Zeit aufgrund des Gewöhnungseffektes wirkungslos geworden“, präzisiert Biegler. Als sinnvoll befunden wurden statt dessen bauliche Maßnahmen wie Verengungen.

Konkrete Maßnahmen muss der Gemeinderat beschließen.