Arbeiterkammer Mödling: 1.600 Euro zurückgefordert

Erstellt am 22. September 2022 | 05:14
Lesezeit: 2 Min
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Bezirksstellenleiterin Susanna Stangl und AKNÖ-Vizepräsident Horst Pammer bei der Halbzeitbilanz 2022.
Foto: Dworak
Arbeiterkammer holt fälligen Betrag für Resturlaub.
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8.600 Kontakte wurden in der Bezirksstelle der Arbeiterkammer Mödling im ersten Halbjahr gezählt – geringfügig weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Kurzarbeit, Homeoffice, Quarantäne, Kündigungen waren die bestimmenden Themen, berichtet Bezirksstellenleiterin Susanna Stangl. In fast der Hälfte der Fälle war allerdings die Unterstützung der AK-Expertinnen und -Experten gefragt.

Was sich auch darin zeigt, dass die Bezirksstelle für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer heuer bereits fast 1,4 Millionen Euro gesichert hat. Unter anderem für eine Dienstnehmerin, die bei einem Personaldienstleister beschäftigt war. Sie wurde während eines langen Krankenstandes gekündigt, ließ die Endabrechnung aber in der Bezirksstelle kontrollieren. „Zum Glück“, betonte Stangl, denn die Höhe der ausbezahlten Resturlaubstage passte nicht. Nach entsprechender Urgenz entschuldigte sich der Arbeitgeber und überwies die fälligen 1.600 Euro.

Für AKNÖ-Vizepräsident Horst Pammer zeigt dieser Fall, „wie wichtig es ist, dass wir vor Ort sind und in jedem Bezirk eine Anlaufstelle haben. Alle Erfahrungen, die wir in den Bezirksstellen machen, werden in ein Gesamtpaket gegossen, damit wir wissen, wo genau wir helfen können“.

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