Hypo beginnt das Jahr mit einem Kantersieg. Hypo NÖ überrollte im Niederösterreich-Derby Eggenburg. Für Wiener Neustadt rückt der Traum von den Top Vier hingegen in weite Ferne.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 07. Januar 2021 (07:07)
Sabrina Hödl und Hypo feierten in 2021 einen Einstand nach Maß, fegten Eggenburg mit einem Kantersieg vom Parkett.
Malcolm Zottl

Neues Jahr, altes Kräfteverhältnis: Hypo Niederösterreich gelingt im achten Saisonspiel der achte Sieg. Im NÖ-Derby gegen Eggenburg siegten die Damen von Trainer Fery Kovacs mit 40:18.

Die Südstädterinnen ließen von der erste Minute keinen Zweifel aufkommen, erspielten sich in den ersten sechseinhalb Minuten bereits einen 5:0-Vorsprung. Die Waldviertlerinnen gerieten mit zehn Toren ins Hintertreffen (12:2), ehe sie etwas Gegenwehr leisteten sowie den Schaden bis zur Pause (24:9) einigermaßen in Grenzen hielten.

Die Spannung war da natürlich schon längst draußen. Die zweite Hälfte war nur noch ein Schaulaufen, Hypo gab sich mit 16 weiteren Treffern zufrieden. Beste Torschützin war Sabrina Hödl mit acht Treffern. Bei Eggenburg erzielte Nicole Joksch fünf Tore.

Am Wochenende trifft Hypo mit Troafaiach auf einen Anwärter auf das Halbfinale. Es geht gegen Trofaiach. Ebenso ein Top Vier-Kandidat ist der nächste Eggenburg-Gegner Ferlach/Feldkirchen.

Zu wenig Punkte bei der Fernreise

Ein Kandidat für das Halbinfale war bis zuletzt auch Wiener Neustadt. Dieses Thema könnte sich für die Girls aus der Allzeit Getreuen nun erledigt haben. Denn Wiener Neustadt konnte seinen Neujahresvorsatz - vier Punkte in Vorarlberg holen - nicht in die Tat umsetzen.

Ohne Spielmacherin Viktoria Kaiser holten die Wiener Neustädterinnen ein 22:22-Remis. Nach einer Aufholjagd im ersten Durchgang verspielten die Gäste eine zwischenzeitliche vier Tore-Führung (20:16). Carina Stockhammer war in Trefferlaune, schlug achtmal zu.

Während das Unentschieden vielleicht noch gemischte Gefühle hervorrief, war das 18:20 bei Nachzügler Dornbirn ein klarer Nackenschlag. Eine richtig schlechte Phase zwischen Minute 15 und 45 ließ den Rückstand zu groß werden (8:16). Jetzt gibt es Zeit zur Aufarbeitung. Wiener Neustadt ist am Wochenende spielfrei.