Gießhübl als Filmkulisse für „Der Onkel“

Erstellt am 22. September 2022 | 05:48
Lesezeit: 3 Min
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Hilde Dalik und Michael Ostrowski mit der gemeinsamen Tochter.
Foto: privat
Hilde Dalik, Michael Ostrowski und Anke Engelke drehten in Gießhübl. Das Ergebnis ist am Samstag zu sehen.
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Sie ist in Gießhübl aufgewachsen: Schauspielerin Hilde Dalik, bekannt aus Film- und Fernsehproduktionen. Sie verbrachte ihre Kindheit und Jugend hier, und hat, nachdem sie jetzt in Wien wohnt, in Lockdown-Zeiten ihren Heimatort neu entdeckt und ihn zusammen mit ihrem Partner Michael Ostrowski im Film „Der Onkel“ (Kinostart war im Mai) verewigt.

Im Lockdown raus ins Grüne zu den Eltern gezogen

„Meine Eltern wohnen hier. Während des Lockdowns sind wir ins Grüne zu meinen Eltern gezogen“, erzählt Dalik über die Zeit, in der auch die Weichen für die Dreharbeiten zu „Der Onkel“ gestellt wurden.

Passend der Titel, denn es ist, nachdem auch Ostrowskis Kinder Elisa (19) und Maris (14) und das erst eineinhalb Jahre alte gemeinsame Kind mitspielen, eine echte Familienproduktion geworden. „Das war natürlich super, dass ich hier alles kannte und meine Eltern auch immer wieder am Drehort waren“, sagt Dalik.

„Imposanter Blick auf Wien“

Als Drehorte wurden eine Villa in der Windradgasse gefunden, das Kaufhaus Gratzer an der Hauptstraße und ein weiteres Haus im Ortskern. Beeindruckend sei immer wieder „der imposante Blick auf Wien“. Michael Ostrowski hat de facto 15 Jahre – mit Unterbrechungen – am Drehbuch gearbeitet. Im Frühjahr 2020 war es dann soweit, die Zeit war reif, die Finanzierung geklärt.

Schon zuvor hat Ostrowski die deutsche Komikerin & Entertainerin Anke Engelke in Südafrika getroffen. Aber erst bei einem weiteren Treffen bei der Berlinale wurde die Zusammenarbeit spruchreif. Über die gemeinsame Drehzeit weiß Dalik nur Gutes zu berichten: „Anke ist so, wie sie sich gibt: lieb, lustig, sehr wertschätzend.“

Am 24. September um 20.15 Uhr ist der Film in Gießhübl zu sehen. Dalik und Ostrowski werden anwesend sein. SPÖ-Landtagsabgeordneter Hannes Weninger hat das Event initiiert: „Aufgrund der großen Nachfrage haben wir die Veranstaltung vom Pfarrsaal in den Seeste-Saal verlegt.“

Der Reinerlös geht an Daliks und Ostrowskis Sozialprojekt www.chong.at

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