Lockdown: Circus ist in Breitenfurt gestrandet. Keine finanzielle Unterstützung, keine Einnahmen. Das Team hofft auf Spenden.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 25. November 2020 (03:45)
Nicht zum Lachen ist aktuell die Situation.
Circus Candy

Schon während des ersten Lockdowns musste die Truppe des Circus Candy einen unfreiwilligen und längeren Stopp im Berndorfer Ortsteil St. Veit (Bezirk Baden) einlegen. Die Welle der Hilfsbereitschaft war enorm. Auf selbige hoffen Circus-Chefin Martina Spindler, ihr Team und die Tiere nun auch in Breitenfurt. Für acht Personen, darunter ein sieben Monate altes Baby und 20 Tiere gab’s und gibt’s wegen des zweiten Lockdowns kein Weiterkommen. Und keine Auftritte. Der Circus ist am Caritas-Areal in der Hauptstraße 128 gestrandet.

„Wir bekommen keinerlei Unterstützung und sind jetzt auf Spenden jeder Art angewiesen“, ist Junior-Chef Santino Spindler verzweifelt. „Egal, ob Futterspenden, Lebensmittel, Heizöl, Diesel, Geld – wir sind über jede kleine Hilfe sehr dankbar.“ Auch Windeln, Feuchttücher und Aptamil 2 wären „sehr hilfreich“, betonte Spindler. „Jeder kann zum Circus-Gelände kommen, unsere Tiere anschauen und uns Spenden persönlich geben.“ Wer genau wissen will, womit der großen Circus-Familie punktgenau geholfen werden kann, kann Infos unter 0660/1655443 einholen.