Kooperation möglich: Gespräche laufen. Die Gemeinden Gaaden und Hinterbrühl denken darüber nach, die beiden Altstoffsammelzentren zusammen zu legen.

Von Gaby Schätzle-Edelbauer. Erstellt am 27. Juli 2017 (02:17)
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Schon einige Zeit steht die Frage im Raum, ob die beiden Altstoffsammelzentren von Gaaden (Sparbacher Straße 1) und Hinterbrühl (Zubringer von der B11 zur Autobahnauffahrt A21 vor Sparbach) zusammengelegt werden könnten. Die Distanz ist nicht so groß, man könnte Synergien besser nutzen und möglicherweise aufgrund der größeren personellen Ressourcen eventuell sogar ausgeweitete Öffnungszeiten anbieten.

Bürgermeister Erich Moser, ÖVP: „Zuerst müssen wir eruieren, ob die Heiligenkreuzer überhaupt verkaufen würden.“
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Sollte dieser Deal zustande kommen, gäbe es prinzipiell zwei Möglichkeiten: Der Hinterbrühler Bauhof siedelt auf das Areal des Gaadners um – oder eben umgekehrt. Vorteil der Variante A: Das Gaadner Areal liegt wesentlich verkehrsgünstiger, man könnte Wege einsparen. Nachteil: Das Grundstück ist nicht allzu groß.

Vorteil von Variante B: Auch wenn die Fahrstrecke von beiden Orten länger ist, man hätte aufgrund der großen Fläche kein Platzproblem.

Bevor nun die Pläne und die Gespräche darüber konkret werden, sind die Grundlagen für beide Möglichkeiten zu erheben. Hinterbrühls Bürgermeister Erich Moser, ÖVP, meint zur Situation: „Für den Fall der Umsiedelung nach Gaaden muss zuerst eruiert werden, ob das Grundstück dort erweiterbar ist. Dazu müssen wir einen Termin mit Stift Heiligenkreuz

Ortschef Rainer Schramm, Wir Gaadner: „Zuerst einmal sehen, was überhaupt machbar ist.“
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bekommen, ihm gehört schließlich das umliegende Land.“

In diesem Gespräch soll dann geklärt werden, ob ein Ankauf von Land möglich wäre, und ob der Bauhof ausgebaut werden kann.

Auch für Gaadens Bürgermeister Rainer Schramm, Wir Gaadner, hängt alles von den Gesprächen mit dem Stift ab: „Das Projekt ist noch in den Kinderschuhen, man muss schauen, ob das Land überhaupt verkauft wird. Zudem ist auch abzuklären, wie das dort mit dem Hochwasserschutz geregelt werden könnte, und schließlich muss man prüfen, ob es überhaupt sinnvolle Ausbaumöglichkeiten rundherum gibt.“