Dichter Schneefall führte zu Verkehrsunfall auf A21 . Am Dienstag wurde die Kranmannschaft der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Mödling mit dem Kranfahrzeug des NÖ Landesfeuerwehrverbandes zu einem Bergungseinsatz auf die A21 beim Rastplatz Hinterbrühl alarmiert.

Von Redaktion NÖN.at. Erstellt am 27. Januar 2021 (15:08)
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Der ungarische Lenker eines Sattelzugs war im Bereich der Zufahrt zur Raststelle Hinterbrühl aufgrund der hochwinterlichen Fahrverhältnisse von der Straße abgekommen und mit Teilen seines Schwerfahrzeuges im Graben zum Stillstand gekommen. Die ordnungsgemäße Zufahrt war sowohl für den regulären Verkehr, als auch für Schneeräumfahrzeuge und Einsatzfahrzeuge nicht möglich.

"Beim Eintreffen der örtlich zuständigen Feuerwehr Sittendorf hatte der Lenker die Zugmaschine vom Auflieger getrennt und die Zugmaschine bereits aus dem Graben gefahren. Durch die Feuerwehr Sittendorf wurde gemäß Autobahnalarmplan das Kranfahrzeug der Feuerwehr Mödling zur Bergung nachgefordert", schilderten die Mödlinger Florianis in einer Aussendung.

Aufgrund der winterlichen Bedingungen war die gesamte A21 zu diesem Zeitpunkt bereits in beiden Fahrtrichtungen zwischen Knoten Steinhäusl und Knoten Vösendorf gesperrt:

Die Anfahrt mit u.a. dem Kranfahrzeug gestaltete sich laut Aussendung "aufgrund des Schnees als zeitintensiv, mussten doch die Einsatzkräfte über eine völlig verschneite Autobahn bei wenig Sicht und starkem Wind zum Einsatzort gelangen".

Vor Ort koppelten die Mödlinger in Zusammenarbeit mit den Sittendorfer Feuerwehrleuten in mühsamer Millimeterarbeit die Zugmaschine wieder an den Lkw an. Anschließend konnte der Lastwagen mit der Seilwinde des Kranfahrzeuges wieder zurück auf die Straße gezogen werden. Der Einsatz dauerte bis in die frühen Mittwochmorgenstunden.