Henne Hilda fuhr Hunderte km als blinder Passagier mit. Henne „Hilda“ legte hunderte Kilometer unter einem Lkw zurück und wurde durch Zufall entdeckt. Das Tier wird in Vösendorf (Bezirk Mödling) im Wiener Tierschutzverein (WTV) umsorgt.

Erstellt am 01. Dezember 2017 (12:29)

Einen gackernden, blinden Passagier führte am Freitag ein Lkw-Fahrer mit sich: Bei einer Verkehrskontrolle in Brunn am Gebirge hielten Polizeibeamte einen ausländischen LKW an – und staunten nicht schlecht, als während der Überprüfung plötzlich ein Huhn unter der Fahrerkabine hervorsprang und auf der Fahrbahn umherlief.

Bei Stopp in Italien oder Polen „zugestiegen“

Die umsichtigen Polizisten fingen das Tier umgehend ein und brachten es nach abgeschlossener Amtshandlung in den Wiener Tierschutzverein (WTV). Zum Glück hat „Hilda“, wie das Huhn mittlerweile heißt, keine Verletzungen davongetragen. Es handelt sich bei „Hilda“ übrigens um einen Federfüßigen Zwerghuhn-Mischling.

Der Lkw-Fahrer konnte sich jedenfalls nicht erklären, woher das Tier genau kam und wie sie unbemerkt unter sein Fahrzeug klettern konnte.

Eines steht allerdings fest: Das Huhn hat eine lange Reise hinter sich. Denn nach Auskunft des Fahrers kann es nur bei seinen Stopps in Polen oder Italien „zugestiegen“ sein. „Hilda“ ist mittlerweile im Kleintierhaus des WTV untergebracht, wo sie sich von ihrer Reise erholen darf und ordentlich aufgepäppelt wird.