Start-up aus Kaltenleutgeben will sich Namen machen. Werbung wird über das Smartphone zum Leben erweckt. Das Unternehmen boomt.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 04. April 2021 (05:04)
Ein Beispiel, wie „Interactive Paper“ funktioniert.
Interactive Paper, Interactive Paper

Legt man sein Smartphone auf eine Stelle am (Werbe-)Papier und berührt man einen der drei Punkte, werden interaktive Inhalte aufgerufen. Das ist die Idee des Start-ups „Interactive Paper“ rund um die Gründer Raphael Besnier und Tobias Macke. Die erste Phase der Umsetzung ist erfolgreich verlaufen, Kunden wie Samsung, Erste Bank und 3M konnten bereits überzeugt werden. Jetzt setzt man den nächsten Schritt: Medizin-Marketing, Produkt-Launches und Grußkarten; das Konzept soll global ausgerollt werden, machen Besnier und Macke Dampf.

Mit der Innovation aus Kaltenleutgeben ging es just in Pandemiezeiten steil nach oben: Der persönliche Kontakt zu Kunden entfällt, „wir können mit unserem Produkt am Werbemarkt helfen“, zeigt sich das Interactive Paper-Duo zuversichtlich. Unternehmen verschicken interaktive Botschaften an ihre Zielgruppe und können somit erklärungsbedürftige Produkte auf eine persönliche und einfache Weise vermitteln.

„Zahnärzte können beispielsweise innerhalb von drei Minuten über ein Produkt informiert werden, ohne sich durch Prospekte quälen zu müssen“, erzählen Besnier und Macke.

Um das Produkt am internationalen Markt positionieren zu können, wollen die Gründer verstärkt ins Marketing investieren. Das nötige Geld soll aus einer Crowd investing-Kampagne kommen.

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