Motivation für 2022 im Bezirk Mödling

Erstellt am 29. Dezember 2021 | 04:32
Lesezeit: 4 Min
Jahreswechsel 2022 2021/2022 Symbolbild
Foto: shutterstock.com/Dilok Klaisataporn
Vorsätze – „Weniger Zucker“, „Weniger Kaffee“, „Mehr Zeit“ – gibt’s genug. Ebenso wie die Hoffnung, dass Corona nicht mehr alles bestimmend ist.
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ORF-Sportmoderator Bernhard Stöhr aus Perchtoldsdorf hat sich für das kommende Jahr vorgenommen, „bewusster zu leben. In der Pandemie ist mir klar geworden, dass vieles nicht selbstverständlich ist. Es ist so wichtig, auch die kleinen Dinge zu schätzen und darauf möchte ich im neuen Jahr besonders achten.“ Was das Miteinander betrifft, hofft Stöhr, dass „die Menschen wieder aufeinander zugehen und die entstandenen Gräben in der Gesellschaft zuschütten. Es ist wichtig, eine noch größere Spaltung zu verhindern“.

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Foto: Foto privat

Sein Kollege, ORF-Sportmoderator und Kinderbuchautor Christian Diendorfer, ebenfalls aus Perchtoldsdorf, möchte seinen Kaffee- und Zuckerkonsum verringern. „Ich trinke viel zu viel Kaffee, was auf zahlreiche Spätdienste und Nachtmoderationen zurückzuführen ist.“ Sein wichtigstes Projekt ist aber die Fertigstellung seines zweiten Kinderbuchs.

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Die ORF-Sportmoderatoren aus Perchtoldsdorf, Christian Diendorfer (r.) und Bernhard Stöhr haben ihre Vorsätze längst geschmiedet.
Foto: Foto privat

Auf das „Ab ins Bett mit Lu & Lu“ wird der zweite Teil „Die Magie von Lu & Lu“ folgen. „Ich will mir Zeit nehmen, um das Buch finalisieren zu können, denn die Bücher bedeuten mir wirklich viel; es wird Zeit, dass auch der zweite Teil herauskommt.“

Regisseurin Nicole Fendesack aus Mödling geht davon aus, dass das neue Jahr „zumindest nicht schlechter wird als das alte. Obwohl ich dann in Pension bin, werde ich weiter aktiv sein, aber alles etwas lockerer angehen“.

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Will auch 2022 den Takt vorgeben: Regisseurin Nicole Fendesack.
Foto: Schätzle

Auch für „Shakespeare in Mödling“ hat sie schon Pläne: „Da möchte ich einmal in den Fokus stellen, dass wir ein sehr ökologisch und umweltverträglich arbeitendes Theater sind, ohne Verstärker, ohne großen technischen Aufwand und mit so viel recycelten Materialien wie möglich“.

Der Wunsch nach Planungssicherheit

Peter Wendelberger, erster Vorsitzender der „Teufelsteiner“ aus Perchtoldsdorf, wünscht sich „endlich wieder Planungssicherheit für das umfangreiche Vereinsprogramm“ im kommenden Jahr. Geplant sind unter anderem eine Albanien-Bergreise, das Jugend-Pfingstlager in Lofer, eine Gletscherwanderung in Salzburg und natürlich die Wanderwoche mit dem Partner-Alpenverein aus der Partnerstadt Donauwörth. Der traditionelle „Ball der Teufelsteiner“ musste bereits abgesagt werden.

„Brauchen eine Extraportion Spaß“

Martina Krug-Weninger, Chefin des Gumpoldskirchner „Hochkräutl am Berg“, wird Silvester im Kreis ihrer Gäste verbringen und will sich, wenn es nicht allzu kalt ist, auch entsprechend verkleiden: „In Zeiten wie diesen brauchen wir alle eine Extraportion Spaß.“ Vom neuen Jahr erwartet sich Krug-Weninger, dass „wir wieder normal geöffnet haben können und der ganze Covid-Wahnsinn ein Ende hat.“ Ihr größter Wunsch für 2022 ist es aber, gesund zu bleiben.

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Martina Krug-Weninger aus Gumpoldskirchen wird sich zu Silvester adäquat kleiden: „Spaß muss sein.“
Foto: privat

Martin Gall, Feuerwehrkommandant in Maria Enzersdorf, möchte 2022 „gut durch die Corona-Krise kommen und den Schwerpunkt auf 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Maria Enzersdorf legen.“ Dabei gibt es vier Highlights: den – so er Corona-bedingt über die Bühne gehen kann – Trachtenball des Fördervereins am 25. Februar, das Feuerwehrfest Ende April, im September eine noch zu organisierende Fotoausstellung und im Dezember die Friedenslichtübergabe. „Besonders freue ich mich auf den 14. April, den Gründungstag der Freiwilligen Feuerwehr, da veranstalten wir eine Mitgliederversammlung.“

Gerald Czech, Rot-Kreuz-Bezirksstellenleiter in Brunn am Gebirge, hat sich vorgenommen, „besser zu kommunizieren, dass das Impfen Sinn macht. Nur so können wir es schaffen, das kommende Jahr besser als das vergangene zu machen. Der Jahreswechsel ist immer eine Möglichkeit, zurückzublicken, was nicht funktioniert hat, an Stärken zu arbeiten und die Schwächen auszumerzen. Ich nehme mir auch vor, meinen Urlaub besser zu planen und meinen Kollegen, die großartig gearbeitet haben, die Möglichkeit zu geben, mehr Freizeit zu genießen.“

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