Feuerwehr ist für Einsätze gerüstet. Die Feuerwehr erprobt sich an einem brennenden Abrissobjekt. Nach zwei Stunden konnte das Feuer gelöscht werden.

Von Daniela Purer. Erstellt am 16. Februar 2017 (05:10)
FF Kaltenleutgeben
Mit der Kettensäge wurde die Dachhaut geöffnet.

Die monatliche Gesamtübung der Feuerwehr Kaltenleutgeben fand diesmal in einem Abrissobjekt statt, das für eine realitätsnahe Einsatzübung genutzt werden konnte. Bei der Ankunft zeigte sich folgende Übungsannahme: Ein Kaminbrand in einem Einfamilienhaus, welcher bereits auf Teile der Zwischendecke und des Daches übergegriffen hatte. Außerdem waren noch zwei Personen vermisst.

Sofort wurde begonnen, zwei Löschleitungen und die Beleuchtung aufzubauen. Dies gestaltete sich jedoch durch steiles und rutschiges Gelände ersichtlich schwierig. Kurz darauf gingen zwei Atemschutztrupps mit den Löschleitungen in das Gebäude vor, um die verunglückten Personen, welche sich im Erdgeschoß und im ersten Obergeschoss befanden, zu retten und mit den Löscharbeiten zu beginnen.

Danach musste mit der Rettungssäge noch die Dachhaut geöffnet werden, um die dort befindlichen Glutnester abzulöschen. Die Nachlöscharbeiten wurden mit der Wärmebildkamera kontrolliert.

Feuerwehrkommandant Kurt Raitmar ist zufrieden: „Durch rasches und genaues Vorgehen wurde das Übungsziel in kurzer Zeit erfüllt.“ Laut Raitmar sind solche laufenden Übungen sehr wichtig, um auch im Ernstfall schnell und präzise helfen zu können. „Großer Dank gilt dem Besitzer des Gebäudes, der das Objekt für diese spannende und lehrreiche Übung zur Verfügung stellte.“