Ärger über die vollen Postkästen in Hinterbrühl. Nach der Übernahme durch den Postpartner blieben sehr viele Schriftstücke liegen.

Von Gaby Schätzle-Edelbauer. Erstellt am 18. Juni 2021 (05:50)
Brief Symbolbild
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Sehr gut wird der neue Postpartner in der Hinterbrühl angenommen. Weniger erfreut sind einige Bürger darüber, dass seit der Übernahme der Post durch den Postpartner die Briefkästen im Ort nicht mehr regelmäßig oder auch gar nicht geleert werden.

„Ich war mehrfach dort und fand die Kästen, bei der Post und bei der ehemaligen Volksbank komplett voll vor“, berichtet Bürgerlisten-Chef Ferdinand Szuppin, „dabei steht drauf: ,Tägliche Entleerung‘“.

Unverständlich ist für Szuppin, dass sich die Post mangels lukrativem Geschäft verabschiedet und dann die Postkästen nicht mehr entleert: „Es hätte sich gehört, sich von den Kunden zu verabschieden. Zum anderen muss bedacht werden, dass in den Postkästen Briefe befinden, bei denen es um Termine und Fristen geht, Rechnungen und Mahnungen.“

In einem ihm bekannten Fall seien Partezettel im Postkasten liegen geblieben – letztendlich bis zu dem Tag, an dem dann die Beerdigung stattfand. Man habe Szuppin auf seine Nachfrage bei der Post gesagt, es sei bei der Umstellung ein Fehler passiert: „Aber dennoch war die Situation auch danach noch nicht wirklich besser.“

Seitens der Post gesteht man Fehler ein: „Leider gab es in der Übergangsphase einen internen Prozessfehler, wodurch der Briefkasten vor der alten Filiale nicht entleert wurde, das Problem ist mittlerweile behoben, wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten.“