Perchtoldsdorf: Danke, „Pfarlotte“. Vorhang auf fürs Kindertheater THEO mit einem Stück über Makel, die gar keine mehr sind, wenn ein anderer sie nicht sieht.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 17. Mai 2021 (03:22)
„Hase Primel“ Didi Resch (l.) und Franziska Adensamer.
Barbara Pálffy

Aufatmen bei Birgit Oswald und ihrem Team. Die fünfte THEO-Saison („TheaterOrt für junges Publikum Perchtoldsdorf“) kann losgehen. Gleich zwei Tag nach dem Ende der kulturellen Zwangspause geht im Kulturzentrum der Vorhang für „Hase Primel“ nach dem Bilderbuch von Marliese Arold in der Bühnenfassung von Joachim Henn auf.

Für Veronika Glatzner eine Premiere: sie wird erstmals bei THEO Regie führen. Was sie drauf hat, hat sie bei „Romeo und Julia“ im Rahmen der Sommerspiele Perchtoldsdorf im Vorjahr gezeigt, heuer inszeniert sie ebendort den „Zerbrochnen Krug“ von Heinrich Kleist.

Auf der Bühne schlüpft Didi Resch in die Rolle des Hasen und Franziska Adensamer verkörpert alle anderen Rollen. Oswald garantiert, dass die Vorstellungen natürlich „unter Einhaltung aller erforderlichen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen stattfinden werden“: bei Schönwetter im Freien auf dem Rondeau hinter dem Kulturzentrum, bei Schlechtwetter im THEO-Theaterraum im Erdgeschoß.

„Hase Primel“ (ab 4 Jahren) wird von 21. Mai bis 27. Juni jeweils freitags bis sonntags um 16 Uhr gespielt. Das Stück dauert etwa 45 Minuten. Tickets gibt’s im InfoCenter Perchtoldsdorf, Marktplatz 10, oder www.perchtoldsdorf.at/ticketstheo www.theaterort.at