Dieses Mödlinger Duo ist auch musikalisch ein Volltreffer

Benjamin Zumpfe hat sein Studium abgeschlossen und ist mit Cansu Özdamar auf Erfolgsspur.

Erstellt am 14. Oktober 2021 | 05:48
440_0008_8201871_mod41ku_benjamin_zumpfe.jpg
Benjamin Zumpfe und Cansu Özdamar sind vierhändig bei vielen Wettbewerben erfolgreich unterwegs.
Foto: privat

„Ich bin in allen Musikrichtungen zu Hause“, meinte der oftmalige „prima la musica“-Preisträger Benjamin Zumpfe im NÖN-Gespräch vor fast zehn Jahren. Und wie recht er mit dieser Aussage hatte. Bei einem Konzert seiner Beethoven-Musikschule in der Stadtgalerie Mödling entlockte er damals der Gitarre Hardrock-Töne, ruhigere Seiten und Saiten schlug und schlägt er am Klavier, Flügel bzw. Keyboard an.

Gemeinsam mit Florian Ragendorfer und Richard Gillissen stürmte er als „FlowRag“ die Charts („Helden“). Wenn „Einfach Flo“ (neuer Bandname) aktuell mit größerem Ensemble auftreten, ist Zumpfe am Keyboard nach wie vor mit dabei.

Ab sofort als Magister. Denn der 26-jährige Mödlinger hat sein Studium der Komposition an der „Universität für Musik und darstellende Kunst“ abgeschlossen. „IGP“ (Instrumental- und Gesangspädagogik), ebenfalls an der Uni für Musik, sowie „Klavier“ an der Privatuniversität für Musik und Kunst (MUK) folgen demnächst.

Mit Cansu Özdamar (21) aus Izmir hat Zumpfe während des Studiums eine kongeniale Partnerin gefunden. Privat und musikalisch: Die Ausnahmekünstlerin hat sich „schon immer sehr für klassische Musik interessiert“, mit fünf Jahren Klavierunterricht erhalten und ist mit elf Jahren im Konservatorium in der Türkei aufgenommen worden. Mit 18 hat Cansu den Sprung nach Wien auf die Uni gewagt, studiert Klavier sowie Instrumental- und Gesangspädagogik.

Duo „In Fide“ live im Konzerthaus

Als Duo „In Fide“ sind die beiden Virtuosen seitdem für ihre vierhändigen Konzerte berühmt, haben auf internationaler Ebene jeder Menge Preise eingeheimst und einen Mega-Auftritt gewonnen: Cansu & Benjamin werden am 25. April bei einem Konzert von „Musica Juventutis“ im Schubertsaal des Wiener Konzerthauses auf der Bühne stehen. In jeder Saison sind Komponisten und Werke zu hören, die dort noch nie aufgeführt wurden. „Wir werden uns mit zeitgenössischen Stücken und Eigenkompositionen präsentieren“, freut sich Benjamin auf den Termin.

Beruflich haben die beiden klare Vorstellungen: „Wir werden langfristig in die Pädagogik investieren, daneben aber auch konzertieren“, meinte Zumpfe: „Und ich werde zusätzlich komponieren.“