Augen zu und durch. Über die kommende(n) Aufgabe(n) der Admira.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 21. August 2019 (01:20)

Auch wenn man bei der Admira nach dem 1:1 gegen die Austria zumeist von zwei verlorenen Punkten sprach, so war es doch ein gefühlter Sieg. Warum?

Weil dieser Mannschaft kaum jemand eine derartige Vorstellung beziehungsweise einen Punktgewinn bei der Austria nach den ersten drei Spielen zugetraut hätte. Der Auftritt wird trotz des verpassten Sieges Selbstvertrauen und Auftrieb geben. Leider kommt nun ein Gegner, der dies schnell wieder zunichtemachen kann: Salzburg. Wie die meisten anderen Bundesligisten auch, hätte die Admira dort selbst in Top-Verfassung und bester Besetzung nur geringe Chancen.

Davon ist man aber auch nach dem 1:1 bei der Austria noch ein wenig entfernt. Realistischerweise werden die Südstädter in Salzburg eher eine auf den Deckel bekommen. Das ist aber keine Schande, wird noch vielen anderen Teams in Wals-Siezenheim passieren. Wichtig wird nur sein, dass sich die Admira von einer möglichen „Watschn“ nicht wieder zurück (vor die Austria-Partie) werfen lässt.

Denn danach kommt mit Mattersburg ein zuletzt gebeutelter Gegner in die Südstadt, gegen den eigentlich der erste Saisonsieg gelingen muss. Da heißt es hellwach und mutig sein. Für das anstehende Duell gegen die „Bullen“ gilt hingegen einfach nur Augen zu und durch.