Maria Enzersdorf

Erstellt am 05. Dezember 2018, 02:45

von Alexander Wastl

Ein deutliches Lebenszeichen. Alexander Wastl über den Punktgewinn der Admira in Mattersburg.

Nach vier Niederlagen in Serie schrieb die Admira in Mattersburg endlich wieder an. Tabellarisch konnte der Punktgewinn freilich wenig bewirken, außer dass man als Schlusslicht nun einen statt zwei Zähler hinter Altach liegt. Von weit mehr Bedeutung war da die Art und Weise, wie das Unentschieden zustande kam.

Erstmals seit dem letzten Saisonsieg in Innsbruck (23. September) ging die Admira wieder einmal in Führung. Mattersburg glich allerdings aus und ging wenige Minuten vor Spielende sogar in Führung. Ein „Drehbuch“, das einer kriselnden Mannschaft wie der Admira, die zuletzt viermal in Serie verlor und dabei zwölf Tore kassierte, normalerweise das Genick bricht.

Doch es passierte das genaue Gegenteil: Die Südstädter antworteten überfallsartig mit dem 2:2 und Schmidt holte den Ball aus dem Netz, als wollte er gleich noch ein drittes oder viertes Tor nachlegen. Am Ende hatte man aber ob des Latten-Elfers noch Glück. Trotzdem gab es hängende Köpfe – weil man mit dem Unentschieden nicht zufrieden war.

So gesehen gab die Admira in Mattersburg ein deutliches Lebenszeichen von sich. Denn diese Mannschaft hat auch nach den schwierigen Wochen zuletzt noch nicht den Glauben an sich verloren.