Information geht über alles. Über die Wirkung der „Tschick-Reste“-Aktion.

Von Christoph Dworak. Erstellt am 18. September 2019 (04:57)

Die Bemühungen der Stadtgemeinde Mödling, Abfall zu vermeiden, nehmen immer bemerkenswerterer Ausmaße an. Mit der Essenreste-Initiative „Wär’ doch schad’ drum“ hat man bereits für Aufsehen gesorgt und in vielen Gemeinden aktive Unterstützer gefunden. Speisen, die Gäste im Lokal nicht mehr runterbringen, landen nicht im Müll oder in der Alufolie, sondern in kompostierbaren Boxen, mit denen das (Rest-)Schnitzerl zu Hause verzehrt werden kann.

Jetzt wagen die Verantwortlichen der Bezirkshauptstadt erneut einen (Pilot-)Schritt und sagen den Tschickstummeln den Kampf an. Gastronomen und Trafikanten erhalten eigene Mistkübel, zudem setzen die Stadtverwaltung und die Projektpartner auf umfassende Aufklärung. Die soll vor allem vor Augen führen, wie schädlich achtlos weggeworfenen Zigarettenfilter für die Umwelt sind.

Eine Initiative, die vom aktiven Mitwirken der Raucher leben wird. Die wiederum werden beim Entsorgen bald unter strenger Beobachtung stehen.