Alternative im Nahverkehr. Über den Aufschwung des Radverkehrs.

Von Christoph Dworak. Erstellt am 24. Juni 2020 (03:45)

In die Öffis will man derzeit nicht so recht einsteigen: Maskenpflicht, Ansteckungsgefahr. Der Umstieg aufs Auto ist zwar naheliegend, aber kaum zielführend: Stau am Weg zur Arbeit (meist Richtung Bundeshauptstadt, horrende Parkgebühren).

Ergo kommen Fahrräder ins Spiel, vor allem solche mit E-Motorunterstützung, die immer mehr zur (Fort-)Bewegungsalternative werden. Jetzt liegt es an den Gemeinden, dem unverkennbaren Boom noch intensiver Rechnung zu tragen und an der Infrastruktur zu feilen.

Das alles hat nichts mit grüner Politik zu tun. Sämtliche Anstrengungen, den Radverkehr attraktiver zu machen, sind vor allem als notwendige Schritte zu sehen, den Autoverkehr ein wenig einzudämmen – Stichwort: Kurzstrecken.

Bequeme und vor allem sichere Verbindungen sind da die Basis für eine weitere Aufwertung des Radfahrverkehrs. Nur durch derartige Maßnahmen kann man auch eingefleischte Autofahrer von der Flexibilität des Rades im Nahverkehr überzeugen.