Die richtigen Dinge im Visier. Alexander Wastl über die geplante Investitions-Offensive beim ASK Kaltenleutgeben.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 27. Juni 2018 (02:42)

Und plötzlich war er da, der Heilsbringer, den sich jeder Amateurverein wünscht. Neo-Präsident Tomas Jiskra will den ASK Kaltenleutgeben „aufpolieren“, bringt neben einem hohen Motivationsgrad vor allem das mit, was jeder Verein am besten gebrauchen kann: Geld.

Jiskra will dem Verein ein neues Image verpassen, das äußerliche Erscheinungsbild nicht nur über diverse Kommunikationskanäle, sondern vor allem auch mit Investitionen in die Infrastruktur verbessern. In Kaltenleutgeben dringend notwendig, man denke nur an den „Torfall“ im Spiel gegen Kirchschlag in der abgelaufenen Saison. Dafür soll auch die Zusammenarbeit mit der Gemeinde verstärkt werden, positive Signale gibt es schon.

Die Pläne sind also umfassend und ambitioniert – noch sind es allerdings nur Ankündigungen. Denn nicht allzu selten verpufft bei so manchem Investor die große Euphorie, sobald sich erste Widerstände regen oder ein Projekt ins Stocken gerät.

Nichtsdestoweniger zielt das verlautbarte Konzept auf die richtigen Dinge ab: Jugend, Infrastruktur und eine Imagepolitur – das sind im Gegensatz zu reinen Investitionen in den Kampfmannschaftskader Bereiche, von denen ein Verein auch langfristig profitiert.