Die Südstadt in Katerstimmung. Über die bittere 0:5-Derbypleite der Admira

Von Dominik Schneidhofer. Erstellt am 23. September 2020 (01:45)

Ein Pfeifkonzert nach dem Schlusspfiff und „Vorstand raus“-Rufe – die Admira-Fans waren nach der 0:5-Derbypleite gegen St. Pölten mit der gezeigten Leistung der Admira überhaupt nicht zufrieden. Denn gerade im Duell gegen einen vermeintlichen Gegner in Reichweite wurde auf leidvolle, aber eindrucksvolle Weise gezeigt, wie weit die Admira aktuell entfernt ist, den Anspruch Bundesliga zu stellen.

Der SKN spielte sich in einen wahren Rausch, den Kater hatte allerdings die Admira. Eklatante Fehler in der Defensive, wenig Ideen nach vorne und kaum Torgefahr. In der derzeitigen Form wird es wieder ein Abstiegskampf bis zum bitteren Ende werden. Doch genau das wollte die Admira eigentlich verhindern.

Es wäre unfair, Interimscoach Patrick Helmes schon nach einem Spiel zu beurteilen. Es ist vermutlich auch unfair, die Mannschaft schon nach zwei Spielen zu beurteilen. Die zwei Spiele, die mehr Fragezeichen als Antworten lieferten, schreien jedoch förmlich danach, dass die Mannschaft dringend noch Neuzugänge benötigt, die den Unterschied ausmachen können. Ansonsten ist die Katerstimmung noch ein langer Begleiter.