Eigene Grenzen überwinden. Über die Bim-Fahrt ins Wiener Umland.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 29. Juli 2020 (03:45)

Die SPÖ im Bezirk blickt nach Wien und verfolgt seit geraumer Zeit ein Thema: Die Verlängerung der ehemaligen Kaltenleutgebner Bahn ins Wiener Umland. SP-Landtagsabgeordneter Hannes Weninger spricht von der historischen Chance, die Grenzen zwischen Wien und Niederösterreich zu überwinden. Redet man mit den diversen politischen Akteuren der betreffenden Gemeinden, so wird klar, dass ohnehin alle das Gleiche wollen: eine Reaktivierung der Kaltenleutgebener Bahn bis ins Ortszentrum von Kaltenleutgeben und Perchtoldsdorf.

Die Frage ist nur das Wie. Dass Weninger bis jetzt nicht mit seinem Landttagskollegen von der ÖVP Martin Schuster, dem Bürgermeister von Perchtoldsdorf – dieser Gemeinde gehört das Schienennetz – geredet hat, mutet seltsam an. Die Bahn gehört eben nicht der Wiener Verkehrsstadträtin Ulli Sima, sondern einer schwarzen Gemeinde. Hier sollte die SPÖ mit Gesprächen beginnen, um Grenzen im Bezirk zu überwinden.