Es geht auch gegen Große. über den Admira-Sieg über Rapid Wien.

Von Dominik Schneidhofer. Erstellt am 15. September 2021 (02:33)

Gegen Salzburg kam spät noch die bittere Niederlage, gegen Sturm gab es ein Unentschieden. Der große Wurf wollte gegen einen großen Gegner unter Andreas Herzog vorerst nicht gelingen. Bis die Südstädter gegen Rapid sogar noch einen Rückstand drehten und mit 2:1 gewannen. Ein Sieg, der nicht nur für Herzog aufgrund seiner grün-weißen Vergangenheit speziell ist.

Denn Rückstände noch in drei Punkte zu verwandeln zählt eigentlich nicht zur Kernkompetenz der Admira. Herzog zeigt, was mit der Mannschaft möglich ist. Acht Punkte aus sieben Spielen sind durchaus zufriedenstellend. Man hat ja schon schlimmere Zeiten erlebt.
Somit liegt die Admira derzeit auf dem sechsten Platz und lässt die Hoffnungen auf die Meistergruppe wachsen. Das war immerhin ein Ziel, das Herzog für seine Ära ausgegeben hat.

Ein Ziel, für das er bei seiner Übernahme belächelt wurde. Ein Ziel, dass er schon in seiner Debütsaison als Vereinstrainer erreichen könnte. Die Ausgeglichenheit der Liga lässt den Traum weiter am Leben.