Karitatives darf nicht erstarren. Über soziale Unterstützung in Corona-Zeiten.

Von Christoph Dworak. Erstellt am 28. Oktober 2020 (03:45)

Nicht nur die Wirtschaftstreibenden, Kulturschaffenden und alle damit verbundenen Berufsgruppen leiden unter der Corona-Krise und deren Auswirkungen. Auch die ehrenamtlich Engagierten werden in ihrem Eifer für Mitmenschen gehemmt.

Karitative Veranstaltungen, die auf die Beine gestellt werden, um die finanzielle Basis für so manches soziale Projekt zu schaffen, liegen derzeit auf Eis. Flexibilität und Einfallsreichtum sind gefragt. So wie die rasch ins Leben gerufene Alternative zum „Karitativen Suppenbrunch“ der Mödlinger SPÖ-Frauen, jener Initiative, die auch überparteilich angesehen ist und Jahr für Jahr viel Geld für soziale Töpfe einspielt. Zwei Tage lang sind SPÖ-Mitglieder durch Mödling spaziert und haben Suppen in Gläsern ausgeliefert. Gegen Spenden.

Bleibt zu hoffen, dass es auch zu kreativen Lösungen für die Aufstellung karitativer Punschstände (Lions, Rotarier, ...) kommt. Sonst bleibt viel Geld liegen, das für soziale Zwecke fehlt.