Keine Sorge um die „Fohlen“. Über den wiederum schlechten Herbst der Admira Juniors.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 27. November 2019 (02:16)

Ein starkes Frühjahr und vielversprechende externe Transfers machten Trainer Csaba Szanto berechtigte Hoffnungen, dass er und seine Juniors heuer weiter oben in der Ostliga landen würden. Dem ist nicht so, vielmehr erleben die Juniors ein böses Déjà-vu.

Wieder steht ein schlechter Herbst mit dem vorletzten Tabellenplatz zu Buche. Dennoch muss man sich um die Admira-„Fohlen“ keine Sorgen machen. Warum? Eine schlechte Herbstsaison gehört zu den chronischen Krankheiten vieler Juniors-Teams. Durch das zwangsläufige Einbinden der Akademie-Abgänger und dem Verabschieden jener, denen die Perspektive auf den Profibereich fehlt, herrscht stets eine hohe Fluktuation. Da dauert es eben seine Zeit, ehe die neuformierte Mannschaft zusammenfindet.

Szanto kann damit umgehen, hat dies schon letztes Jahr bewiesen. Da zählten die Juniors im Frühjahr auch tabellarisch – obwohl sich im Winter kaum etwas am Kader änderte – zu den Top-Teams. Kommendes Frühjahr kann man noch dazu mit mehr Hilfe „von oben“ rechnen: Der Kader der Profis ist breiter und qualitativ besser als letzte Saison. Mit jenem Tabellenplatz, den Szanto gerne in Angriff genommen hätte (nahe der Top-Fünf), wird es zwar wieder nichts, für den Klassenerhalt sollte es aber allemal reichen.