Kultur in der Sporthalle. Über eine praktikable Kompromiss- Lösung.

Von Christoph Dworak. Erstellt am 20. Mai 2020 (03:33)

teatro-Gründer & -Intendant Norberto Bertassi war einer derjenigen, die nie an eine Verschiebung gedacht haben. Spätestens seit dem Vorliegen des Kulturfahrplanes ist klar: Bertassis Beharrlichkeit dürfte sich lohnen. Theoretisch stünde für die „Tom Sawyer & Huckleberry Finn“-Aufführungen ab Juli (Veranstaltungen mit bis zu 250 Besuchern erlaubt) das Stadttheater (300 Sitzplätze) zur Verfügung. Alleine, die räumlichen Gegebenheiten lassen keine Aufführungen im Corona-Style zu.

Der Open-Air-Vorschlag der Stadtgemeinde, eine Location im Steinbruch aufzubauen, ist sensationell, dürfte aber am zu hohen finanziellen Aufwand scheitern. Womit die Europa-Halle (=Sporthalle) in der Lerchengasse ins Spiel kommt.

Vom Ambiente her zwar nicht das Gelbe vom Ei, aber sicherheits- und abstandstechnisch aus Sicht des Ensembles und der Besucher perfekt. In jedem Fall einen Versuch wert, um den Kultur-Hunger im Sommer doch stillen zu können.