Nachbessern ist immer möglich. Über Anfangsschwierigkeiten in den Gratisteststrecken.

Von Christoph Dworak. Erstellt am 03. Februar 2021 (03:45)

Testen, testen, testen. Und das noch dazu gratis. Diese Gelegenheit im Kampf gegen die Pandemie wird angenommen. Vier Bezirksgemeinden wären in einem ersten Schritt vorgesehen gewesen, Dauer-Teststationen einzurichten. Ein Unterfangen, das rasch revidiert werden musste. Mittlerweile werden in zehn – also der Hälfte aller – Bezirksgemeinden Nasenabstriche abgenommen.

Hut ab vor allen Verantwortungsträgern, die rasch auf zum Teil harsche Kritik (siehe Mödling, wo Testwillige lange im sprichwörtlichen Regen ausharren mussten, um dranzukommen) oder den regen Zustrom reagiert haben. Angebote wurden ausgeweitet, an bessere Standorte gewechselt.

Auch wenn nicht immer alles wie am Schnürchen geklappt hat. Das, was die Organisatoren sowie die professionellen und ehrenamtlichen Helfer leisten, verdient Applaus; der gebührt auch jenen, die „schuld“ für die Anfangsschwierigkeiten sind: die, die das Testangebot so zahlreich in Anspruch nehmen.