Neuzugänge müssen liefern. Über den Start gegen St. Pölten

Von Dominik Schneidhofer. Erstellt am 12. Februar 2020 (01:31)

Die Übertrittszeit im Winter ist immer so eine Sache. Wechselwillige Spieler sind rar gesät, mitten in der Meisterschaft seine Teamkollegen zu verlassen kommt oft nicht in Frage. Und die, die wechseln wollen streben entweder nach Höherem oder spielen bei ihren aktuellen Vereinen keine Rolle. Oder bekommen, wie im Falle von Emanuel Aiwu, keine Freigabe von ihrem Verein. Während Jun-min Kim von Liefering kam um sich bei der Admira unter Bundesliga-Scheinwerfern beweisen zu dürfen, hatten Markus Pink und Mario Pavelic bei ihren Vereinen einen schweren Stand.

Der Druck wird für das Duo in der Südstadt aber nicht wirklich geringer werden. Ganz im Gegenteil. Denn die beiden kennen die Gegebenheiten in der Bundesliga bestens, haben schon viele Spiele in der höchsten Spielklasse auf dem Buckel. Besonders für Deadline Day-Transfer Pavelic wird es keine große Eingewöhnungsphase geben. Die wird er hoffentlich auch nicht brauchen. Denn kaum ist er da, steht auch schon der Bundesliga-Alltag am Programm. Und der verzeiht zu Beginn gar nichts. Denn mit St. Pölten wartet nämlich gleich ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf. Da sind die neuen Spieler gezwungen zu liefern. Wie wichtig ein Sieg im „Sechs-Punkte-Spiel“ ist, liegt auf der Hand.