Spurensuche schützt auch. Über die vielen Seiten der Corona-Wirren.

Von Christoph Dworak. Erstellt am 14. Oktober 2020 (03:34)

Dass im Bezirk Mödling das (Corona-)Ampellicht orange leuchtet, ist nicht überraschend. Kaum ein Tag vergeht, in dem „positive“ Fälle bekannt werden. In Firmen, Schulen, Pflege- und Betreuungseinrichtungen, im privaten Bereich.

Der Umgang der Verantwortlichen mit der prekären Situation – siehe Cluster-Bildungen im Gymnasium Perchtoldsdorf und dem Seniorenzentrum in Maria Enzersdorf mit über 30 positiv Getesteten – ist höchst lobenswert. Nichts wird verheimlicht, bei medialen Nachfragen gibt‘s Antworten. Selbst wenn Todesopfer zu beklagen sind.

Kein Wunder, dass die Mitarbeiter des Krisenstabs der Bezirkshauptmannschaft Mödling mittlerweile mehr als nur gefordert sind. Sie sind es, die sich in jedem „positiven“ Fall auf die (Nachverfolgungs-)Spuren begeben. Nicht, um die Personen mit Fragen und Absonderungsbescheiden zu ärgern, sondern um Neuansteckungen zu vermeiden. Auch eine immens wichtige Aufgabe in dieser fordernden Zeit.