Unverständlich und verzichtbar. Über anonyme Drohungen an die Lehrer.

Von Christoph Dworak. Erstellt am 24. Februar 2021 (03:45)

Lockdown, Distance Learning, Praxis in Präsenzunterricht, geteilte Klassen – die vergangenen Monate waren nicht leicht: weder für die Schülerinnen und Schüler, deren Eltern und schon gar nicht für die Pädagoginnen und Pädagogen.

Sie sind es, die trotz widrigster (Corona-)Umstände bemüht sind, den Unterrichtsstoff durchzubringen. Dass der Kontakt über Laptop nicht mit dem in den Klassenräumen gleichzusetzen ist, war und ist allen klar. Kein Wunder, dass die Stimmen immer lauter geworden sind, doch endlich wieder die Schulen zu öffnen.

Umso erschreckender ist das, was sich viele Direktorinnen und Direktoren, Lehrerinnen und Lehrer gefallen lassen müssen. Sie sollen zur Verantwortung gezogen werden, wenn einem ihnen anvertrauten Schüler gesundheitliche Schäden durch das Tragen der FFP2-Maske entstehen. Solche anonymen Schreiben haben die Pädagogen nicht verdient. Für Einschüchterungsversuche dieser Art ist nie die richtige Zeit.