Vom Archiv zum „Museum“. Über den Erhalt der Geschichte des Waisenhauses Mödling.

Von Christoph Dworak. Erstellt am 17. Februar 2021 (03:45)

Dass Mödling über ein Waisenhaus – freilich mit längst anderer Nutzung (Schulen, Vereinsunterkünfte, ...) – verfügt, ist wohl vielen bekannt. Dass in der Bezirkshauptstadt das vermutlich weltweit größte (ehemalige) Waisenhaus steht, schon weniger. Das mächtige Gebäude entlang der Wiener Straße, das aus dem Nachlass des Anatomen Joseph Hyrtl (1894) finanziert werden konnte, und das gesamte „Waisenhaus“-Areal sind an geschichtsträchtiger Spannung kaum zu überbieten.

Alles, was sich einst im Bereich Wiener Straße – Duursmagasse – Sportplatz – Bachgasse Gymnasium und Bahnstraße zugetragen hat, wird seit Jahren penibel aufgearbeitet. Vorrangig von Walter Jirka, den die Faszination „Dr. Hyrtl’sches Waisenhaus“, Martinskirche und Umgebung in den Bann gezogen hat. Ihm ist es in erster Linie zu verdanken, dass ein wertvolles Stück Geschichte nicht verloren geht. Zeit, dem „Waisenhaus-Archiv“ „Museum-Status“ zuzuerkennen.