Zurück an den Start. über die Kritik am Ausbau des Radwegnetzes.

Von Christoph Dworak. Erstellt am 09. Juni 2021 (03:17)

Radfahren dient längst nicht mehr einzig und alleine der sportlichen Freizeitbeschäftigung. Vielmehr ist die umweltfreundliche Fortbewegungsart probates Mittel, um bei Kurzstrecken auf das Auto zu verzichten. Egal, ob Autofahrer, Fußgänger oder Radfahrer – alle haben eines gemeinsam: Sie wollen möglichst schnell und sehr sicher unterwegs sein.
Deshalb ist vor allem bei Radwegen umsichtige Planung vonnöten. Was am Papier nach hervorragendem Lückenschluss des Radwegnetzes aussieht, muss sich in der Praxis nicht immer als tauglich erweisen.

Das geplante Radfahren gegen die Einbahn in der Hochstraße in Perchtoldsdorf ist so ein Beispiel. Derartige Initiativen, die fernab einer überwältigenden Zustimmung umgesetzt werden sollen, haben noch nie die allgemeine Situation verbessert. Beim aktuellen „Zurück an den Start“ verliert niemand das Gesicht.

Ein klares Ja zum Radfahren gegen die Einbahn. Dort, wo es auch sicher möglich ist.