Mit der Aufgabe wachsen müssen. Über den Aufschwung der Kleinparteien.

Von Christoph Dworak. Erstellt am 12. Februar 2020 (03:48)

Wenige Mandate zu haben, muss nicht gleichbedeutend sein, nicht mitbestimmend sein zu können. An Beispielen mangelt es aktuell im Bezirk Mödling nicht: NEOS, mit drei Mandaten gerade einmal viertstärkste Partei in Brunn am Gebirge, wird künftig Junior-Partner der SPÖ (16), sorgt für die notwendige Mehrheit (19:18) und stellt sogar den Vizebürgermeister.

Gleiches wird in Vösendorf wohl auch den Grünen (3) gelingen, die zwischen SPÖ (12) und ÖVP (12) wählen durften, sich für Türkis entscheiden werden und damit Garant für die knappe Mehrheit (15:14) sind.

In Kaltenleutgeben ist die türkis (9)-grüne (3) Zusammenarbeit bereits besiegelt, SPÖ und FPÖ haben dort mit 12:11 das Nachsehen.

Nur eine Auswahl der Gemeinden, die zeigt, dass man auch als Kleinpartei einiges zu erreichen vermag. Jetzt muss allerdings bewiesen werden, dass man nicht nur an die Macht kommen wollte, sondern auch mitgestalten kann.