Schranken darf keine Gefahr sein. Über Alternativen in der Verkehrsführung

Von Christoph Dworak. Erstellt am 22. Mai 2019 (05:00)

Die ÖBB-Schrankenanlagen in der Grenzgasse und der Friedrich Schiller-Straße in Mödling haben eines gemeinsam. Sie sind – gefühlt – öfters zu als offen. Dass den Fußgängern in vielen Fällen die Geduld reißt, ist zwar verständlich, aber lebensgefährlich. Jeder, der unter dem Schranken durchschlüpft und bei Rot die Schienen quert, spielt mit seinem Leben.

Schon alleine aus dem Grund ist es höchst an der Zeit, nach Lösungen zu suchen. Ein Verkehrskonzept muss her, um aufzuzeigen, ob etwa das Kappen der Grenzgasse für Autos, Radfahrer und Fußgänger eine Alternative sein könnte. Eine Unterführung in diesem untergeordneten Straßennetz wird wohl Illusion bleiben.

Geprüft werden muss, ob die Bahnbrücke auf Dauer gesehen den Grenzgasse-Verkehr schlucken könnte; ebenso wie die Auswirkungen eines Projekts „Schiller-Straße-Unterführung“.

Gedanken über Alternativen müssen erlaubt sein, bevor ein „Schrankenopfer“ unbedacht sein Leben verliert.