Erstellt am 18. Januar 2017, 04:07

von Alexander Wastl

Abgänge kein gutes Zeichen. Alexander Wastl, über den neuerlichen Umbruch beim USC Perchtoldsdorf.

Die „zweite Chance“ in der 1. Klasse Ost nutzte Perchtoldsdorf bisher tadellos. Zur Erinnerung: Im Vorjahr wäre der USC mit insgesamt zehn Punkten abgestiegen. Nur ein „Tausch“ mit dem SV Mitterndorf, der freiwillig in die 2. Klasse ging, ermöglichte den Ligaverbleib.

Im Sommer stellte sich der Verein neu auf: Christian Ratschka übernahm als Coach, die halbe Mannschaft wurde ausgewechselt. Dieser Schritt war nach der desaströsen letzten Saison auch notwendig – und er erwies sich als richtig. Schon im Herbst sammelte Perchtoldsdorf doppelt so viele Punkte wie im ganzen letzten Jahr.

Überraschenderweise kommt es trotz der sportlichen Konsolidierung aber nun wieder zu großen Umwälzungen. Sechs Spieler verlassen Perchtoldsdorf, darunter der Kapitän, der Top-Torjäger und der Sohn des Trainers. Abgänge, die nicht gerade eine rosige Zukunft prophezeien. Speziell der Abgang von Leon Milkovic, der für die Hälfte der Perchtoldsdorfer Tore im Herbst verantwortlich war, lässt Schlimmstes befürchten.

Denn am sicheren Ufer ist man trotz der 20 Punkte am Konto keineswegs. Die Neuzugänge sollten ordentlich Qualität im Gepäck haben, sonst war der Herbst wohl nur ein letztes Aufbäumen gegen den Abstieg.