Besser heute als morgen. Alexander Wastl über die Admira unter Zugzwang.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 01. August 2018 (02:37)

Ernst Baumeister hat in den letzten Jahren schon oft genug bewiesen, dass er ein besonderes Gespür hat. Es ist vor allem die Ruhe und Erfahrung des Admira-Trainers, mit der er seine Mannschaft auch durch schwierige Situationen manövriert hat.

Auch jetzt versucht der 61-Jährige, Gelassenheit auszustrahlen. Doch speziell den Fans fällt es schwer, sich davon anstecken zu lassen. Für viele brennt nach den drei Niederlagen schon der Hut. Zu groß sei der Aderlass gewesen, zu jung das verbliebene Team. Argumente, die Gewicht haben.

Baumeister bleibt indes optimistisch, setzt auf zwei Faktoren: Zeit und Neuzugänge. Die neuformierte Truppe benötigt eben noch, ehe die Räder ineinandergreifen. Und ein, zwei richtige Verstärkungen werden schon noch kommen. Diese beiden Faktoren hängen allerdings auch zusammen. Denn die Zeit drängt bei den Neuerwerben. Aktuell ist die Admira – speziell bei Ausfällen – nur bedingt konkurrenzfähig.

Neuzugänge, die dem Team sofort weiterhelfen, sind dringend notwendig. Besser heute als morgen. Lieber einer zu viel als zu wenig. Denn auch ein in den ersten Runden angehäufter Rückstand, kann am Ende unaufholbar werden (selbst wenn die Punkte nach dem Grunddurchgang halbiert werden). Siehe St. Pölten letzte Saison.