Defensive bleibt das Manko. Über das Abwehrverhalten der Admira.

Von Dominik Schneidhofer. Erstellt am 17. Februar 2021 (01:45)

Eine Tormaschinerie ist die Admira nicht gerade. 18 Tore in 17 Spielen gelangen der Buric-Elf. Das ist im Vergleich zu den direkten Konkurrenten aber keineswegs ein Wert, für den sich die Admira verstecken muss. Mit dem nun in Form kommenden Andrew Wooten und dem Rückkehrer Max Breunig sollte das auch weiterhin kein Problem sein.

Denn vielmehr ist in der Hintermannschaft das Problem zu suchen. Weiterhin, muss man fast sagen. 42 Gegentore in 17 Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Das sind knapp 2,5 Gegentore pro Spiel. Es wäre auch nicht fair – und entspräche auch nicht den Tatsachen – einen Spieler negativ hervorzuheben. Doch besonders die hohen Bälle bleiben weiterhin die Achillesferse des Admira-Kollektivs. Kein Team in der Bundesliga bekam mehr Tore nach Standards.

Mit dem neuen Abwehrchef Niko Datkovic sollte das eigentlich der Vergangenheit angehören. Tut es aber nicht. Kein Wunder also, dass Buric teilweise mit elf Mann die Standards verteidigen ließ. Wobei dann wiederum vorne die Kräfte fehlen – ein Teufelskreis für die Admira.