Der (fast) ewige Südstädter. über die Wichtigkeit von Daniel Toth.

Von Dominik Schneidhofer. Erstellt am 15. Januar 2020 (02:27)

Francesco Totti – der ewige Römer. Nirgendwo anders verbrachte der Star seine Karriere als bei der Roma. Admiras Totti verbrachte fast seine ganze Profikarriere bei der Admira. Denn vor rund elf Jahren kam Daniel Toth in die Südstadt. Und erlebte seither ein Wechselbad der Gefühle, viele Höhen und Tiefen. Aktuell befindet er sich in einem Tief.

Denn erste Wahl ist Toth seit dieser Saison nicht mehr. Mit Morten Hjulmand, Markus Lackner und Roman Kerschbaum ist die Konkurrenz auf seiner Position groß. Das Trio machte seine Sache zudem nicht schlecht. So reflektiert und ehrlich ist Toth selbst um zu wissen, dass sich an seiner Reservistenrolle bis zum 16. Februar, wenn gegen St. Pölten die Bundesliga startet, wenig ändern wird. Die Bedeutung von Toth bei der Admira darf trotz wenig Einsatzzeiten nicht unterschätzt werden.

Denn jeder, der Fußball gespielt hat weiß, wie wichtig ein Leader in der Kabine ist, der Dinge anspricht, ermahnt und höchsten Einsatz und Leidenschaft von seinen Mitspielern fordert. Höchstwahrscheinlich wird Toth auch nach der Winterpause am Feld wenig beitragen dürfen. Der „richtige“ Totti erlebte bei der Roma ein ähnliches Schicksal und hielt seinem Herzensverein dennoch die Treue. Genau das macht Toth auch. Und wird so zum (fast) ewigen Südstädter.