Des einen Freud, des anderen Leid. Über die umstrittene LAZ-Trainingsfreigabe.

Von David Schweighofer. Erstellt am 03. Februar 2021 (01:45)

So mancher Jugendleiter im Bezirk staunte nicht schlecht, als der ÖFB vergangenen Samstag die Nachwuchskicker in den Landesausbildungszentren (LAZ) kurzerhand zu Spitzensportlern machte. Anders ist ein Trainingsbetrieb momentan nicht möglich.

Auf der einen Seite ist diese Entscheidung ein Schritt in die richtige Richtung. Vor allem Kinder leiden unter den Beschränkungen, welche momentan Corona-bedingt auferlegt werden.

Ein weiterer Stillstand hätte große Auswirkungen auf die Entwicklung der Kinder.

Auf der anderen Seite degradiert dieser Beschluss Nicht-LAZ-Kicker zu Nachwuchsfußballern zweiter Klasse. Es ist wohl nicht so einfach, einem Elfjährigen, der nicht in einem LAZ spielt, zu erklären, warum er momentan nicht trainieren darf, sein gleichaltriger Freund in einem LAZ jedoch schon.

Der Ball liegt nun beim Verband und den Zentren selbst, die aufgesetzten Corona-Regeln voll und ganz zu erfüllen, die Möglichkeit und Chance des Trainings zu nutzen und somit auch dem restlichen Nachwuchs den Weg zu einem möglichen Mannschaftstraining zu ebnen.