Die Rückkehr ist euphorisch. Über die Situation im regionalen Nachwuchsfußball.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 12. Mai 2021 (01:45)

Der Unterhaus-Fußball wird sich durch Corona nachhaltig verändern: Viele Vereine müssen zusperren, noch mehr Kinder werden dem Sport abhandenkommen. Sorgen, die über ein Jahr nach Ausbruch der Pandemie unbegründet zu sein scheinen. Alle Horrorszenarien sind nicht eingetroffen.

Fast 1.700 Kinder wurden im Herbst bei den Fußballvereinen des Bezirks bewegt. Die Vereine sind nach eineinhalb Wochen im Kleingruppentraining optimistisch, dass fast alle Kinder wieder zurückkehren. Dabei wurde lange der Teufel an die Wand gemalt, die Kids würden lieber bei der Playstation bleiben, als noch einmal die Fußballschuhe zu schnüren. Ein Trugschluss, denn die Pandemie macht vor allem eines: einsam. Reale Treffen mit Freunden sind das Ventil, nachdem der Nachwuchs seit Wochen lechzte.

Was nichts daran ändert, dass fast alle Kinder sechs Monate ohne sportartenspezifisches Training auskommen mussten. Da gilt es, die Kinder wieder feinfühlig heranzuführen. Der Weg zur neuen Normalität ist also noch nicht beendet, doch ein wichtiger Schritt mit viel Zuversicht ist getan.