Erstellt am 16. Januar 2019, 02:05

von Alexander Wastl

Ein Transfer für den Kopf. Alexander Wastl über die Rückkehr von Christoph Schösswendter.

Mit der Rückhol-Aktion von Christoph Schösswendter ist der Admira wahrlich ein Coup gelungen. Auch wenn Schösswendter eine sportlich schwierige Zeit bei Union Berlin durchmachte, über eineinhalb Jahre kein Land sah, so hätte es sicher lukrativere Alternativen als die Südstadt gegeben.

Darum ging es dem gebürtigen Salzburger aber nicht. Nach langer Durststrecke lechzte Schösswendter nach einer Wohlfühloase, nach Sicherheit. Letztgenannte benötigt auch die Admira unbedingt – und zwar in der Abwehr. Da vor allem bei Standards, wo Schösswendter mit seinen 1,94 Meter (auch offensiv) eine Macht ist.

Doch Schösswendter ist weit mehr als eine rein sportliche Verstärkung. Der 30-Jährige bringt nicht nur reichlich Erfahrung für die junge Admira-Truppe mit, sondern lässt noch dazu Erinnerungen an erfolgreiche Zeiten hochkommen. Das macht Mut und beflügelt – Vorstand, Mitspieler und natürlich auch den Anhang. Schösswendters Verpflichtung ist wie ein Versprechen, dass ab jetzt alles besser wird. Hoffnung, die in den tristen Tagen des Abstiegskampfes äußerst guttut.

Ob der Hüne tatsächlich an seine besten Tage anknüpfen kann, wird man erst sehen. Für den Kopf aller Beteiligten war der Transfer aber schon jetzt ein voller Erfolg.