Eine mentale Meisterleistung. Alexander Wastl über das „Feuerwerk“ der Admira zum Frühjahrsauftakt.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 27. Februar 2019 (02:34)

Auch wenn es die Verantwortlichen bei der Admira vor dem Frühjahrsauftakt zum Teil negierten: Für die Südstädter stand schon in Runde eins nach der Winterpause unglaublich viel auf dem Spiel.

Mit Wacker Innsbruck empfing die Admira einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf und es gab keine Ausreden mehr. Der ganze Kader – bis auf Fabio Strauss – war de facto einsatzfähig. Im Worstcase – also bei einer Niederlage – hätte man nicht nur punktemäßig den Anschluss verloren (vor allem bei einem Altacher Sieg). Man hätte wohl auch endgültig die Glaubwürdigkeit eingebüßt, dass dieses Team die Qualität für die Bundesliga besitzt.

Horror-Szenarien, welche die Admira eindrucksvoll vom Tisch wischte. Obwohl man eigentlich mit dem Rücken zur Wand stand, war von Verkrampfung keine Spur. Diese Mannschaft hat von Minuten eins weg an den Sieg geglaubt und mit allen Mitteln dafür gearbeitet. Nicht einmal die schwere Verletzung von Bjarne Thoelke brachte die Admira-Kicker aus dem Konzept.

Das 3:0 war eine mentale Meisterleistung der Admira und hat gezeigt, wie gut diese Mannschaft mit Druck umgehen kann. Das macht Hoffnung, denn dieser wird bis zum Ende der Saison nicht mehr nachlassen.