Kein Baumeister? Selbst schuld!. Dominik Schneidhofer über Ernst Baumeister und seinen Flirt mit der Austria.

Von Dominik Schneidhofer. Erstellt am 28. Februar 2018 (05:52)

Nach der 1:2-Pleite gegen die Admira musste Austria-Coach Thorsten Fink seine Sachen packen. Der Negativtrend der Austria, aber vor allem die schlechte Tabellenplatzierung, machten es zur logischen Konsequenz.
Dass Admira-Coach Ernst Baumeister bei der Trainersuche der Austria nicht gleich die erste Wahl war, mag indes nicht überraschen. Dass es aber nach den Aussagen von Baumeister schlussendlich nicht zu einem Kontakt gekommen ist, ist angesichts des Erfolgslaufes dennoch eine kleine Überraschung.

Nicht zu vergessen die lange violette Historie Baumeisters: 328 Spiele absolvierte er in Favoriten, erzielte dabei 44 Treffer. Bei den Austria-Anhängern war er als Kandidat beliebt. Denn Baumeister hätte ähnlich wie in der Südstadt auch am Verteilerkreis der Meister des Erfolges werden können.

Für die Admira ist der Verbleib von Baumeister essenziell. Aber wie er selbst sagt, weiß er, was er an der Südstadt hat. Bleibt zu hoffen, dass sich diese Einstellung auch auf die Youngsters umschlägt. Denn die starken Leistungen der „Jungen Wilden“ bleiben auch der Konkurrenz nicht verborgen. Und wie Monschein, Sax und Co. zeigten, werden in nächster Zeit viele Admira-Spieler bei Rapid, Austria und Co. ein Thema sein. Dort werden die Flirts wohl deutlich heißer verlaufen.