Erstellt am 11. Januar 2017, 02:37

von Alexander Wastl

Konzentration aufs Wesentliche. Alexander Wastl, über etwas zu turbulente Zeiten in der Südstadt.

Von wegen „Graue Maus“. Die Admira war in den letzten Wochen der FC Hollywood der Liga. Fast schon filmreif, was sich in der Südstadt alles tat.

Zunächst die Kooperation mit Würzburg, die auch personelle Veränderungen im Admira-Vorstand mit sich brachte. Dann die Trennung von Oliver Lederer, mit dem man eigentlich weiterarbeiten wollte, dem dann aber der anhaltende „Flirt“ mit anderen Klubs zum Verhängnis wurde.

Für ihn kam Damir Buric, ein „Internationaler“, der viele Jahre beim großen (Fußball-)Nachbarn Deutschland Erfahrung sammeln konnte. Viel „Exotisches“ also für die – sonst so bodenständige – Admira.

Dann wäre da noch das Trainingslager, wo sich die Südstädter sehr spät gegen die Türkei als Destination entschieden und Michael Horvath, der in wenigen Tagen zweimal den Posten wechselte. Kurzum: In der Südstadt ging es drunter und drüber.

Allerhöchste Zeit, dass man sich wieder auf das Wesentliche konzentriert – auf das, was auf dem Rasen passiert. Da steht der Admira ein schwieriges Frühjahr bevor, denn bei der Konkurrenz herrscht (ebenso) Aufbruchstimmung. In Mattersburg hofft man auf den Trainereffekt und bei St. Pölten wurde unter anderen mit Rückkehrer Dieng aufgerüstet.