Magath braucht seine Zeit. über die neue Rolle von Felix Magath.

Von Dominik Schneidhofer. Erstellt am 22. Januar 2020 (03:18)

Mit Lizenzproblemen hatte die Admira viele Jahre zu kämpfen. Das Damoklesschwert des Abstiegskampfes hing fast kontinuierlich über der Südstadt. Diese Zeiten sollen nun endgültig ad acta gelegt werden. Und dann stand der Mann, der für den Erfolg sorgen soll, plötzlich da: Felix Magath. Ein Engagement, das selbst beim Fußball-Manager am PC als zu unrealistisch abgetan worden wäre.

Die Südstädter und Sponsor Flyeralarm zeigten eindrucksvoll, wie schnell es im Fußball gehen kann. Denn Magath gilt – egal, was man von seinen fußballerischen Methoden halten mag – als einer der besten seiner Zunft. Sein Spitzname „Quälix“ kam nicht von ungefähr. Angst, dass in der Südstadt Fußbälle bald mit Medizinbällen getauscht werden, muss aber kein Spieler haben.

Wunderdinge dürfen sich von Felix Magath zu Beginn aber nicht erhofft werden. Zu groß ist die Unbekannte, sah der 66-Jährige doch bisher laut eigenen Aussagen nur die letzte Pleite gegen Rapid. Es wird seine Zeit brauchen, bis sich Magath von seinem großen umfassenden Aufgabengebiet ein Bild machen kann. Von der Mannschaft, von der Akademie, vom allgemeinen Umfeld im Verein. Man darf also gespannt sein, bis sich Magath traut, eine Analyse zum Status quo in der Südstadt abzugeben.