Schrecken hat bald ein Ende. Über die finanzielle Lage der Admira.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 04. Dezember 2019 (02:26)

Viele Jahre war die Admira mehr aufgrund von (finanziellen) Missständen im Hintergrund in den Schlagzeilen als wegen sportlicher Leistungen.

Man erinnere sich nur an den Zwangsabstieg in die Regionalliga im Jahr 2008, die vorläufige Rettung durch Personaldienstleister Trenkwalder und die neuerlichen Probleme aufgrund der Finanzkrise sowie das Ende der Ära Trenkwalder in der Südstadt. Es folgte ein jährlicher Kampf um die Bundesligalizenz, der durch die seriöse Arbeit der neuen Führung rund um Präsident Thonhauser – aber vor allem wegen Geldgeber Flyeralarm – nunmehr der Geschichte angehört.

Die Spieler bekommen verlässlich ihr Gehalt, lassen sich so auch für längerfristige Verträge begeistern und können so gewinnbringend verkauft werden – siehe Kalajdzic oder Schmidt. Was nunmehr selbstverständlich ist, war lange Zeit ein Problem: Eigengewächse wie Dibon, Windbichler und Co. gingen scharenweise ablösefrei. Dass sich das geändert hat, ist auch ein Verdienst des Admira-Managers und beinharten Verhandlers Shapourzadeh. Und die nächsten lukrativen Transfers stehen mit Aiwu (18), Hjulmand (20) oder Bakis (25) schon parat. Die Admira lässt nach und nach die Schatten der Vergangenheit hinter sich, bald hat der finanzielle Schrecken endgültig ein Ende.