Weniger ist oftmals mehr. Alexander Wastl, über die Transferaktivitäten in Sittendorf und Perchtoldsdorf.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 01. Februar 2017 (04:16)

Die Wintertransferperiode ist zu Ende. Für gewöhnlich jene Transferzeit, in der es im Vergleich zum Sommer eher ruhiger hergeht.

Auf einige Bezirksklubs trifft das aber keineswegs zu. Wienerwald und Perchtoldsdorf etwa tauschten fast die gesamte Mannschaft aus. Die Transferliste sagt viel über die Situation, in der sich die Vereine befinden, aus. Im Herbst lief es nicht wirklich nach Wunsch. Dass beim SV Wienerwald der Hut brennt, ist kein Geheimnis. Mit nur sechs Punkten am Konto braucht man ein kleines Wunder für den Klassenerhalt.

In Perchtoldsdorf steht man tabellarisch zwar besser da, allerdings ging man auch beim USC mit vier Niederlagen in Folge in die Winterpause. Die Abstiegszone ist nicht mehr weit entfernt. Offenbar Anlass genug, dass im Winter wieder viele Spieler das Weite suchten.

Beide Teams vollzogen erst im Sommer einen größeren Umbruch, nun blieb wiederum kaum ein Stein auf dem anderen. Einige Transfers versprechen vielleicht auf kurze Sicht Besserung.

Um eine Mannschaft aber auch langfristig in eine positive Richtung entwickeln zu können, muss diese weit mehr als nur eine Halbsaison zusammengehalten werden. Frei nach dem Motto: Weniger ist oft mehr.