Wunderdinge müssen warten. Über das Transferprogramm der Admira.

Von Dominik Schneidhofer. Erstellt am 10. Februar 2021 (01:34)

Untätigkeit kann den Verantwortlichen bei der Admira in der Transferperiode nicht vorgeworfen werden. Gleich fünf Neuzugänge wurden in die Südstadt gelotst, um die Mission Klassenerhalt zu erreichen.

Dass Matthias Ostrzolek eine echte Verstärkung ist, hat er vor allem im Derby gegen den SKN bewiesen. Wunderdinge darf man sich von den neuen Gesichtern jedoch auf Anhieb keine erwarten.

Denn so groß die Freude über die frischen Kräfte ist, eines haben sie alle gemeinsam: wenig bis kaum Spielpraxis. Alle Spieler, die geholt wurden, waren zuletzt entweder vereinslos oder kamen bei nur wenig zum Zug.

Die Grundlage, nach welcher die Transfers getätigt wurden, ist aber klar ersichtlich. Ostrzolek und Abwehrhüne Niko Datkovic sollen die Abwehr stabilisieren, der Kroate vor allem mit seiner Kopfballstärke die Anfälligkeit bei Standards ausmerzen. Mit Andrew Wooten wurde ein potenzieller Goalgetter geholt. Und mit David Atanga und Max Sax hat Trainer Damir Buric endlich die Geschwindigkeit und Kreativität in der Offensive, die er sich gewünscht hat.